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Den Menschen im Fuß behandeln

Die Formenähnlichkeit des Fußes mit dem eines sitzenden Menschen bildet die Grundlage dieser Therapieform. Es gibt für jede Struktur des Körpers einen entsprechenden Bereich am Fuß, die Reflexzone. Sie kann wie auf einer kleinen Landkarte aufgefunden werden. Es wird der gesamte Fuß und somit der ganze Mensch behandelt.

Besonderheit der Fußreflexzonentherapie

Im Vorfeldstadium zeigen sich Reflexzonen am Fuß schon empfindlich, bevor Schmerzen oder Beschwerden im Körper wahrgenommen werden. Durch die Behandlung der Reflexzonen können auf natürliche Art gestörte Lebensfunktionen umgestimmt werden, bevor belastende Symptome entstehen. Von daher ist eine regelmäßige Anwendung auch gut zur Gesunderhaltung und Vorbeugung geeignet.

Wofür eignet sich die Fußreflexzonentherapie?

Nach Erfahrung der Anwender ist sie bei folgenden Beschwerden hilfreich:

Geschichte der Fußreflexzonentherapie

Zu Beginn dieses Jahrhunderts beschrieb der New Yorker Arzt William Fitzgerald* erstmals die bis dahin nur empirisch bekannten Reflexzonen genauer. In den dreißiger Jahren bekam die Masseurin Eunice Ingham* Kontakt mit diesem Wissen. Ihre weiterentwickelte Methode wurde vor allem bei gesundheitsbewussten Laien unter dem Namen "Reflexology" weltweit bekannt. Auf diesen Grundlagen entwickelte Hanne Marquardt* – zuerst in eigener Praxis, später in ihren Lehrstätten – die Methode als Therapeutikum stetig weiter.

Wie sieht eine Behandlung aus?

Beide Füße werden mit speziellen Massagetechniken für ungefähr 20–45 Minuten behandelt. In der Regel wird eine Serie von 6–10 Behandlungen durchgeführt.

Hinweis
Wie auch bei anderen Naturheilverfahren kann eine so genannte Erstverschlimmerung eintreten, welche die Reaktionsfähigkeit des Körpers anzeigt und in der Regel von einer Verbesserung abgelöst wird.

*Der Name wird erwähnt, um diese Methode von anderen abzugrenzen.